Freizeit & Gesundheitssport


05.01,2017
Sepp-Herberger-Stiftung

sepp-herberger-stiftungDie Sepp-Herberger-Stiftung des Deutschen Fußballs unterstützt seit fast 40 Jahren soziale und karitative Projekte. Die Schwerpunkte sind dabei der Behindertenfußball, die Resozialisierung von Strafgefangenen, die Förderung des Fußball-Nachwuchses in Schulen & Vereinen sowie das DFB-Sozialwerk
Antragsberechtigt ist jeder unserer Mitgliedsvereine.


Mehr Informationen zur Stiftung und zum Verfahren erhalten Sie auf der Webseite der Stiftung unter nachfolgendem Link: http://sepp-herberger.de/unterstuetzung/


 fleyer

 

WDFV Fachtagung
„Bewegt Älter werden! Bewegt GESUND bleiben!

12. November 2016, 10:30 – 16:00 Uhr in der Sportschule Hennef



Mehr Information in der Einladung


10.09.2015
Freizeit- und Breitensport: Kaiserau-Cup 2015

Am 12.09.2015 findet auf der Platzanlage (Union Neustadt) an der Dessauerstr. Der Kaiserau Cups 2015 statt. Um 11:00 Uhr beginnt das Turnier
Dieser Kaiserau Cup wurde von der UEFA in ihrem Programm der Breitensportwoche aufgenommen. Für jede Mannschaft und Teilnehmer werden am Samstag schöne Präsente übergeben.
Der Spielplan wird am Spieltag ausgegeben.

Hier die teilnehmenden Mannschaften.

SC Fortuna Eving 90
FCK Hörde 09
Sportfreunde Beckhausen
AC Horst
Polonia Paderborn 2010
HC Fiege
KGV Grullbad
HSV Hüwel
FC Alt Sutum 2011


Der Wandel des Sports und die Auswirkungen auf die Vereine

Während sich der Sport früher fast ausschließlich als Wettkampf- und Leistungssport  charakterisierte, der aus der breiten Basis der Mitglieder im Kindes- und Jugendalter vielversprechende Talente sichtete und seine Spitzensportler heranzog, gestaltet sich das Sportpanorama heute vielfältiger. Festzustellen ist  dies auf unterschiedlichen Ebenen: so schlägt sich die Vielfalt nicht nur in der breiten Palette der hinzugekommenen Sportarten und Sporttrends nieder, sondern auch in den Motiven zum Sporttreiben, in der Nutzung von Sporträumen oder im Sportverhalten.

Neben dem alt bewährten Wettkampfsport sind der Freizeit-, Trend- oder Gesundheitssport hinzugekommen, einhergehend mit neuen Zielgruppen, die bisher eher sportabstinent waren, wie beispielsweise ältere Menschen oder sozial benachteiligte Gruppen, die nun an Sport und Bewegung Interesse finden. Andere Motive zum Sporttreiben spielen hier ein entscheidende Rolle: Entspannung, Ausgleich, Gesundheitsförderung, Körperkult, Selbstinszenierung und Spaß verdrängen das mit dem Sport früher verbundene alleinige Motiv der Leistung bzw. des Wettkampfs. Mit diesem „Motivewandel“ fand und findet aber auch eine Veränderung des Sportverhaltens an sich statt, Sport und Bewegung werden nicht mehr nur im Sportverein getrieben, sondern zunehmend individualisiert, zeitlich flexibel, alleine oder mit anderen. Alternative Sporträume, wie z.B. der Wald, Bolzplatz, Park oder das Fitnessstudio gewinnen damit an Bedeutung, denn für den Gesundheitssport wird keine genormte Spiel- bzw. Sportfläche benötigt. Sport und Bewegung sind zur Alltagskultur geworden; der Läufer im Wald, die Inlineskater auf Marktplätzen oder die Radfahrer auf der Straße sind zum gewohnten Stadtbild geworden.

Diese Wandlung des Sport ist aber nicht für sich alleinstehend oder gar bewusst betrieben; sie geht einher mit gesellschaftlichen Entwicklungen, die sich beispielsweise in einer zunehmenden Flexibilisierung oder, und das ist der bekannteste im organisierten Sport genannte Aspekt, den verlängerten Betreuungszeiten im Bildungssystem, zeigt. In Gelsenkirchen ist ein weiterer wichtiger Faktor die steigende Anzahl an älteren Bürgerinnen und Bürgern. Haben diese nicht schon von jeher einen Bezug zum Vereinssport, so erhalten sie in diesem Alter kaum Zugang. Es gilt adäquate Angebote und Angebotsformen zu entwickeln, um diese Zielgruppe für Vereine zu gewinnen, denn sie stellt ein großes Potential dar.

Angesichts dieser Tatsachen haben die Sportvereine nicht mehr das „Monopol“ für den Sport inne und sind gefordert umzudenken, wollen sie den Trend zu sinkenden Mitgliedszahlen sowie sinkender Bereitschaft zur Ehrenamtlichkeit im Verein umkehren.

Um die Vereine in diesem "Umbruch" zu unterstützen, hält der Kreis unterschiedlichste Maßnahmen und Kooperationen bereit: vom "Modellverein" über Austausch-/ Vernetzungsveranstaltungen, Vorstandstreffs oder Qualifizierungen. Ein wesentlicher Partner vor Ort ist dabei Gelsensport.